Fachtagung zu physischer Sicherheit am 8. September 2026
Die Anforderungen an physische Sicherheit sind vielschichtig: Technische Systeme müssen vernetzt, effizient und benutzerfreundlich sein, zugleich aber zuverlässig funktionieren, klar beherrschbar bleiben und Schutz vor Manipulation bieten. Entscheidend ist daher nicht allein, was technologisch möglich ist, sondern wie Sicherheitslösungen geplant, betrieben und verantwortet werden. Genau hier setzt die zentrale Frage an: Ist Sicherheit lediglich ein technisches Feature – oder eine ganzheitlich gedachte Disziplin?
Diesem Spannungsfeld widmet sich die Fachtagung zum Thema «Ist Sicherheit ein Feature? Oder eine ganzheitlich gedachte Disziplin?» am Dienstag, 8. September 2026 im Zürich Marriott Hotel. Referierende aus unterschiedlichen Fachbereichen beleuchten aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze im Umfeld moderner Sicherheitsarchitekturen.
Im Fokus stehen dabei intelligente Technologien für den effizienten Betrieb von Sicherheitsanlagen, die zunehmende Komplexität in Multi-Tenant-Gebäuden, neue Ansätze bei Zutrittslösungen sowie SaaS- und Cloud-Strategien in der Sicherheitstechnik. Ebenso thematisiert werden vernetzte Türtechnik, offene Plattformarchitekturen und die Frage, wie mobile Wallets etablierte Modelle der physischen Zutrittskontrolle verändern könnten.
Die Tagung greift zudem operative und technische Risiken auf, die mit dem technologischen Wandel einhergehen. Beiträge zu Wireless-Technologien im Sicherheitsbereich, zur Integration unterschiedlicher Sicherheitsgewerke sowie Erkenntnisse aus realen Angriffssimulationen zeigen, wie wichtig ein ganzheitlicher Blick auf Organisation, Prozesse und Technik geworden ist.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Sicherheitsbranche. Deepfakes, manipulierte Systeme und automatisierte Angriffe verändern die Bedrohungslage grundlegend. Gleichzeitig wird KI zunehmend selbst in sicherheitskritischen Anwendungen eingesetzt. Neue Fragestellungen zu Vertrauen, Kontrolle und Resilienz sind berechtigt.
Die Referate richten sich an Sicherheitsbeauftragte, Planer, Integratoren, Betreiber von Sicherheitssystemen und kritischen Infrastrukturen, Facility-Verantwortliche sowie Entscheidungsträger mit Sicherheitsaufgaben aus Wirtschaft und öffentlicher Hand.
Über die SAVE AG
Die SAVE AG als Veranstaltungsorganisatorin ist spezialisiert auf den praxisbezogenen Wissenstransfer zwischen Sicherheitsfachleuten zu den Themen Risiko-Management, Corporate Security, Gebäudesicherheit, Safety und Gesundheitsschutz (ASGS), Brandschutz, Informations- und Infrastruktursicherheit, Bevölkerungsschutz sowie Maschinen- und Prozesssicherheit, Störfallvorsorge, Natur- und Umweltgefahren, Bewachung und integrale Sicherheitskonzepte. Die Veranstaltungen geniessen weitreichende Akzeptanz und bieten eine hohe Qualität. SAVE AG arbeitet eng mit diversen namhaften Fachpartnern, Verbänden und wichtigen Institutionen zusammen. Das Team der SAVE AG vereint langjährige Erfahrungen im professionellen Sicherheitsumfeld und greift auf ein grosses Netzwerk zurück.
