Die Erde am Anschlag: Neuer Song von bauhofer ruft Hilfe von aussen herbei.

Schweizer Fachmedien
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Sich gleichzeitig zuspitzende Krisen, eine immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen Arm und Reich und abgehobene, korrupte Eliten – in„Anyone out there“ beschreibt der Singer Songwriter bauhofer die verzweifelte Hoffnung der Menschen auf eine Rettung durch eine Macht von aussen.

Wohl wie noch nie zuvor erlebt die Menschheit eine derartige Ballung von Krisen, deren Lösung aus eigener Kraft in immer weitere Ferne rückt. Mehr und mehr Menschen suchen ihr Heil in Religionen, in der Kraft des Universums oder hoffen gar auf eine Rettung durch Ausserirdische. Anyone out there drückt diese Wut, Verzweiflung und Hilflosigkeit aus und steht mit der Kritik am Establishment in der Tradition von Protestsongs von Bob Dylan, Joan Baez oder „Fortunate Son“ von Creedence Clearwater Revival.

Gesellschaftskritik und Aufruf zum Miteinander bauhofer, der zuvor unter dem Künstlernamen BB The Artist tätig war, blickt auf eine Reihe von internationalen Erfolgen zurück, wie die Top 10-Platzierung der Single „River Seine“ in den European Indie Charts. Schon mit seinem an Gospel angelehnten Song „RIP Truth“, der sich kritisch mit dem Schwinden von Wahrheit in Zeiten von Sozialen Medien und Künstlicher Intelligenz auseinandersetzte, schlug der Künstler gesellschaftskritische Töne an. Der während der Pandemie veröffentlichte Song „Together“ rief zum Miteinander auf. „Anyone out there ist aus der Sorge um die aktuelle Weltlage und einem Gefühl der Ohnmacht entstanden. Ich denke, es spricht das aktuelle Lebensgefühl vieler Menschen an“, schliesst bauhofer.

Anyone out there ist auf alle führenden Streaming-Anbietern sowie Youtube zu hören.

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